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Archive for November 2012

Wer kennt das nicht, jedes Jahr im November stehe ich vor der Frage welche Kekse ich dieses Jahr backe. Dann werden stundenlang die diversen Backbücher gewälzt und die vielen gesammelten Dr. Oetker und Lindt Hefte auf ein neues durchgeblättert. Und ich bin ja ein absolut visueller Mensch, sprich ich schaue mir die Bilder der Plätzchen an und auch meine Backbücher sind schön bunt. Wie z.B. die diversen Zwergenstübchen-Bücher, die ich besitze. Meine Mutter ist Erzieherin und hat mir diese schönen Bücher vererbt.

Nachdem ich  nun also stundenlang die Bücher gewälzt, Unmengen Tee und Kaffee getrunken habe, folgt das nächste Problem auf dem Fuß.

Wer soll das alles essen? 🙂

Man muss dazu sagen, dass Mr. M und ich nur zu Zweit sind. Ja, ich verschicke sehr gerne Keks-Care Pakete an Freunde und Familie und auch meine Kollegen dürfen sich freuen. Und dieses Jahr auch meine PamK-Tauschpartnerin. 🙂

Aber nichts desto trotz wollen wir ja nach Weihnachten nicht durch die Gegend kugeln. Und da es ja teuflischer Weise zu Weihnachten auch noch immer so viele andere leckere Sachen gibt und der Weihnachtsmarkt auch nicht gerade kalorienarm ist, beschränke ich mich immer auf 4-5 Sorten Kekse. Wobei die selbstgemachten Mozartkugeln und die Baumkuchen-Ecken nicht als Kekse gezählt werden. 😉

Und natürlich gibt es Plätzchen, die muss ich einfach jedes Jahr backen. Aber dazu später mehr, denn sonst verrate ich zuviel aus meinem PamK-Paket.

Aber gut Ding will Weile haben, und deswegen musste ich schon einige Vorbereitungen treffen, um entspannt in meinen Backmarathon zu starten. Ich nehme mir dieses Jahr sogar einen Tag Urlaub, da ich am Samstag keine Zeit zum Backen habe. Denn in der Regel starte ich Früh gegen 7 Uhr und backe und verziere bis ca. 21 Uhr. Nebenbei höre ich dann schöne Musik oder Hörbücher. Und meine absoluten Lieblingshörbucher bzw. Hörspiele sind „Die 3 Fragezeichen“. Meine liebe Freundin Thessi nimmt sich auch meistens 1-2 Tage frei, denn Sie macht im Schnitt 10-15 verschiedene Sorten Plätzchen. 😮

Nun aber zu den Vorbereitungen. Dieses Jahr brauche ich wieder Eierlikör und der muss mindestens 14 Tage ziehen, bevor man ihn verwenden kann.

Zutaten für ca. 1 Liter:
6 frische Eier (ich nehme immer Bio-Eier)

2 Päckchen Puderzucker

15 g Vanillezucker (entspricht 1 Päckchen, ich mache meinen selber)

200 ml Sahne

200 ml 70% Alkohol (aus der Apotheke)

  1. Den Puderzucker in eine große Schüssel sieben. Es dürfen keine Klümpchen vorhanden sein.
  2. Jetzt die 6 Eier und den Vanillezucker dazugeben und alles mit dem Handmixer schaumig rühren.
  3. Dann vorsichtig die Sahne und den Alkohol unterrühren, in eine Flasche umfüllen und ab in den Kühlschrank.
  4. Mind. 14 Tage  stehen lassen und ab und an mal vorsichtig die Flasche umdrehen und bewegen. Damit sich nichts absetzt.

Lasst Ihn Euch schmecken ! Leider kann ich Euch nicht genau sagen, wie lange der Eierlikör haltbar ist. Denn bei uns überlebt er nicht sehr lange aufgrund diverser Backereien, Schwedenbecher zum Nachtisch etc.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag !

Liebe Grüße

eure Sheepcafe (die jetzt Backbücher wälzen geht) 🙂

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Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber der eigentlich Plan war am Freitag noch, dass ich dieses Wochenende den letzten Sommerkuchen des Jahres mache. Mr. M hatte sich etwas mit Heidelbeeren gewünscht und so reifte in mir die Idee eine Heidelbeer-Joghrut-Torte zu machen.

Da wir Samstag eh zu IKEA und in den Baumarkten wollten, dachte ich mir ich hole auf dem Rückweg schnell die Zutaten.

So viel also zum unserem Plan. 🙂

Nach dem wir im strömenden Regen unseren ganzen Umzugsmüll auf der Müllkippe abgeladen hatten, ging es direkt weiter zu unserem schwedischen Möbelhändler.  Da die Entfernungen in den Ballungsräumen schon mal etwas größer sind, kamen wir also gegen Mittag dort an. Natürlich mit knurrendem Magen. Also husch husch eingekauft (ja, wenn man genau weiß was man will und in den letzten Wochen öfter dort war, kann man auch bei IKEA schnell einkaufen) und auf ins Bistro um Hotdogs holen.

Und da lag sie und lächelte mich ganz unschuldig an, die kleine und feine Zimtschnecke. Da wir ja mittlerweile schon November haben, dürfen es jetzt dann doch gerne die ersten Weihnachtsgewürze sein schoss es mir blitzartig durch den Kopf.

Und in Erinnerung an die leckeren und saftigen Zimtschnecken unserer finnischen Bekannten Tiina, welche diese nach einem alten Familienrezept zubereitet, habe ich zwei gekauft.

Strahlend wie ein Honigkuchenpferd hielt ich Mr.M. seine noch warme Zimtschnecke hin und sagte so etwas ähnliches wie “ Die erste Zimtschnecke des Jahres“.

Ratzfatz waren die Hotdogs weg und genußvoll bissen wir in die besagten Zimtschnecken und dann…

…kam die größte Enttäuschung des Jahres. 😦

Die Zimtschnecken waren total trocken und hart, also garnicht dass, was wir erwartet haben. Ich muss sagen, wenn die damals meine erste Zimtschnecke gewesen wäre, hätte ich nie wieder welche gegessen.

Aber Tiina (ja, in Finnland wird Tiina mit zwei ii geschrieben) sei Dank, haben wir eine ganz andere tolle erste Zimtschneckenerfahrung gemacht.❤

Eine bei der man die Augen schließt und in eine saftiges warmes Stück Hefeteig beißt und den Zimtgeschmack auf der Zunge spürt.

Um die Enttäuschung wieder gutzumachen, habe ich am Sonntag gleich Tiina’s Zimtschnecken gebacken. Und hier ist das Rezept für Euch:

Tiina’s Zimtschnecken

Zutaten für ca. 3-4 Bleche:

Teig:

1 Kg Mehl

1 Ei

160g Zucker

1 TL Salz

1 Eßl. Kardamom

50g Frischhefe (1 Würfel oder 2 P. Trockenhefe)

1/2 L Milch

150-200g Butter oder Margarine

Zum Bestreichen

Butter oder Margarine zum bestreichen, 1 verquirltes Ei, Zucker und Zimt, Hagelzucker

  • Aus den Zutaten einen Hefeteig kneten und gehen lassen bis er die doppelte Größe erreicht hat.
  • Den Teig portionsweise ausrollen und mit der Butter oder Margarine bestreichen, so als ob Ihr ein Brot schmieren wollt.

  • Den mit Butter bestrichenen Teig dann mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

  • Aus dem ganzen dann eine Rolle machen und Scheiben von der Rolle abschneiden.

  • Die Scheiben auf ein Backblech legen und mit dem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

  • Die Zimtschnecken im vorgeheizten Ofen bei 250 °C Ober-/Unterhitze bzw. 180 °C Umluft ca. 10 min. backen. Auf keinen Fall zu lange backen, denn dann werden sie schnell zu trocken.
  • Und dann schmecken lassen und genießen

Und die Wohnung duftet schon ganz weihnachtlich und nach Advent. Draussen regnet es weiterhin und drinnen sitzen wir bei einem Tee oder heißen Kakao und geniessen jetzt die wirklich erste Zimtschnecke des Jahres. Denn die Enttäuschung aus dem Möbelhaus zählt einfach nicht. 🙂

Mit diesem herrlichen Duft in der Nase wünsche ich Euch Allen einen wunderbaren Abend und einen guten Start in die Restwoche.

Liebe Grüße und schlaft gut

eure Sheepcafe

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