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Archive for März 2013

Frikadellen

Hallo Ihr Lieben,

wahrscheinlich werden Einige von Euch jetzt denken, Frikadellen, was für ein Thema. Da hat doch eh Jeder sein eigenes Hausrezept.

Dem kann ich auch nur zustimmen, ich habe das Frikadellen zubereiten von meiner Mutter gelernt. Jedoch war ich nie ein großer Frikadellen-Fan, aufgrund der rohen Zwiebelstückchen im Fleisch.

Also standen diese kleinen süßen Fleischbällchen immer mal mehr und mal weniger auf meiner Black List. 😉

Bis ich Tiina in unserer Hausgemeinschaft in Hannover kennengelernt habe. Tiina ist eine Finnin mit einer Koch- und Backleidenschaft, sodass wir öfter zusammen saßen und uns ausgetauscht haben.

Eines Tages hatte Sie dann halt Frikadellen gemacht und mir eine angeboten. Da habe ich Ihr erklärt, dass ich diese Köstlichkeit aufgrund der rohen Zwiebelstückchen meide.

Ein entsetzter Blick ihrerseits, verbunden mit der Aufforderung doch einmal die Frikadellen nach ihrem alten Hausrezept zu probieren folgten auf dem Fuß.

Zögernd biss ich in diese kleinen warmen Fleischbällchen und war begeistert. Allein die Erinnerung lässt mich wieder wohlig aufseufzen und mir läuft das Wasser im Munde zusammen.

Dieses Rezept musste ich unbedingt meiner Sammlung hinzufügen. Und Gott sei Dank ist Tiina ein Mensch, welcher seine Rezepte gerne teilt.

Ich finde nichts schlimmer, als irgendwo etwas richtig leckeres zu probieren und bei der Rezeptnachfrage abzublitzen. Das ist mir auf der Party meiner Mutter mal passiert, ich bekam zur Antwort: „Das Rezept für den eingelegten Feta gebe ich Niemanden, nachher macht den Jemand nach und nur ich darf den zu Partys mitbringen“. 😦

Und ich habe wirklich bis heute dieses Rezept nicht bekommen, obwohl ich Stein und Bein geschworen habe den Feta nicht zur selben Party mitzubringen. Pfft, dann halt nicht.

Aber zurück zu Tiina und ihren leckeren Frikadellen. Ich bereite immer gleich mehrere Mini-Frikadellen aus einem Kilo Hackfleisch zu und friere sie ein. Zumindest die, die nicht direkt aus der Pfanne in unserem Mund landen. 😉

 Hier das Rezept:

1 Kilo Hackfleisch gemischt ( ich nehme immer halb und halb, aber das ist Geschmackssache)

1 Tüte Zwiebelsuppenpulver

1 Ei

1 TL Senf

1 TL Tomatenmark ( ich nehme das gewürzte, aber auch das ist Geschmackssache)

Sahne (nach Gefühl, die Masse sollte nicht zu fest und nicht zu flüssig sein)

Semmelbrösel nach Bedarf

Salz und Pfeffer

 Zubereitung:

1.    Das Hackfleisch in eine ausreichend große Schüssel geben und das Zwiebelsuppenpulver dazu schütten.

2.    Das Ei und die Gewürze dazugeben und alles gut vermengen.

3.    Nun Sahne dazu schütten und unterkneten, ich gebe die Sahne immer nach Gefühl dazu. Würde aber tippen, dass es gut 100 ml sind.

4.    Falls die Masse zu flüssig ist könnt Ihr nun noch etwas Semmelbrösel unterkneten.

Frikadellen

5.    Nun die Hände anfeuchten und Frikadellen in eurer Wunschgröße formen. Diese dann in der Pfanne ausbacken.

Und jetzt kommt das Beste, sofort welche nach dem anbraten probieren und ggf. nachwürzen. Und dann noch mal probieren und seufzen. Dann dezent dem Mann eine zum Probieren reichen und die Reaktion abwarten.  ♥

Frikadellen2

Die eingefrorenen Frikadellen wärmen wir, wenn es mal wieder schnell gehen muss, in Jäger- oder Bratensoße auf und essen dazu Pommes oder Kartoffelbrei.

Ich esse die kleinen Köstlichkeiten auch sehr gerne mit einer Bratensoße zu meinen Eierpfannkuchen als deftige Mahlzeit.

Also, lasst es Euch schmecken und verratet mir doch mal eure Frikadellen-Hausrezepte !

Liebe Grüße

eure Sheepcafe

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